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Wie
auch beim Strategiespiel Rise of Nations, von Bige Huge Games,
spielt das Militär eine wichtige Rolle im Spielverlauf. Auch
die Einheiten dürfen bei einem derartigem Spiel nicht fehlen.
Dazu haben sich die Entwickler ein wenig Hilfe von den Vorgängern
AoE und AoK verschafft.
Wie auch in den eben genannten Spieltiteln gibt es vier
Ausbildungsgebäude: Die Kaserne für Infanterietruppen, den
Stall für die Kavallerie und die Waffenschmiede für
Belagerungswaffen. Natürlich gibt es auch Schiffe, die in Häfen
gebaut werden müssen.
In den letzten Epochen kommt noch die Luftfahrt hinzu, die im
Spiel unverzichtbar ist und neue Strategien für das Militär öffnet,
was sich sehr von AoE und AoK abhebt, denn bei diesen Spielen
konnte man entweder bis zur Eisenzeit (AoE) oder Schießpulverzeit
(AoK) vorschreiten.
Anders als bei anderen, vergleichbaren Spielen, werden aus den
Kasernen jetzt drei Einheiten ausgebildet, die wie eine ganze
agiert. Dies gilt nur für Kasernen. Bei den restlichen
Ausbildungsgebäuden wird nur eine Einheit ausgebildet. Die
Belagerungswaffen sind diesmal mit Soldaten bestückt, was bei
vielen RTS-Spielen nicht der Fall war. Spätere, modernere
Waffen, müssen noch mit zusätzlichen Tieren mobil gemacht
werden.
Das Aussehen der Einheiten hängt von der geographischen Lage
der Nation ab. Zum Beispiel hat eine ägyptische Einheit eine
dunkle Hautfarbe im Gegensatz zu einem russischen Soldaten.
Dieser hat eine weiße Hautfarbe.
Auch die Ausrüstung der Einheiten ist manchmal verschieden.
Wenn europäische Nationen Bronzeschilde für die Phalanxen
haben, haben die Ägypter dafür Schilder aus Holz. Dieser Punkt
beeinflusst aber nicht die Stärken der Soldaten. So erscheinen
manche Nationen bunter und manigfaltiger, als andere, was sich
auch von vielen RTS-Spielen abhebt und bemerkbar macht. Doch
diese bunten Unterschiede kommen nur bei Fußsoldaten vor.
In den Forts kann man Spione oder Generäle ausbilden. Die
Spione können zum Beispiel Ressourcen anderer, feindlicher Städten
stehlen.
Die Schiffe schießen in den Anfangs-Zeitaltern erst mit Bögen,
später, ab dem Schießpulver-Zeitalter, feuern sie mit
Kanonenkugeln.
Sobald man in ein neues Zeitalter vorgeschritten ist, kann man,
ob im Stall oder in der Kaserne, die für die Epoche typischen
Einheiten weiterentwickeln, sprich Hoplit zum Phalanx oder
Steinwerfer zum Speerwerfer. In Rise of Nations hat jede Nation
zwei Spezialeinheiten, die natürlich weiterentwickelt werden dürfen,
wie zum Beispiel den T-34 zum T-80 (Russland). Meistens sind das
Einheiten, die sich in der Geschichte der jeweiligen Nationen
einen guten Ruf verschafft haben oder berühmt waren.
Jede Einheit hat ihre Stärken oder Schwächen: Die Bogenschützen
sind gut gegen schwere Infanterie, aber schwach gegen
Kavallerie. Zusätzlich können aber die Einheiten durch
Boni-Ressourcen verbessert werden. So z.B. mit der Ressource
Obsidian. Durch das Gewinnen des Rohstoffes Obsidian, kann die
Angriffsreichweite von Bogenschützen verbessert werden.
Im ganzen ist das Militär sehr gut ausgeprägt, und die
leichten Unterschiede der Einheiten bringt eine menge Spielspaß.
Die Entwickler verwöhnen uns mit solchen Möglichkeiten!
Animierte Bilder einiger Einheiten findet Ihr hier.
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